Wohnmobile Maut Änderung ab 1. Dezember 2023!

Änderungen Maut Wohnmobile ab 1. 12.2023!

Neues Mautsystem in Österreich: Wohnmobile im Fokus der GO-Box

Die Mautregelungen auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen haben sich ab dem 1. Dezember verändert, und Wohnmobilbesitzer aus Deutschland sollten genau hinsehen. Die Änderungen betreffen insbesondere die Verwendung der GO-Box und könnten zu höheren Fahrkosten führen. Hier sind die wesentlichen Punkte, die Camper beachten sollten.

Mit einem Wohnmobil über 3,5 t tzGm (technisch zulässige Gesamtmasse) bezahlen Sie auf den Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich GO-Maut.

Für ein Wohnmobil bis 3,5 t tzGm benötigen Sie eine Vignette oder Streckenmaut-Tickets.

https://www.go-maut.at/unser-go-mautsystem/in-3-schritten-zur-go-maut/go-maut-fur-wohnmobile/
Änderungen Maut Wohnmobile ab 1. 12.2023!

Neue Bemessungsgrundlage für die Maut

Die wesentliche Veränderung betrifft die Bemessungsgrundlage für die Maut, insbesondere für Wohnmobile. Statt des bisherigen höchstzulässigen Gesamtgewichts (zGG) ist nun die technisch zulässige Gesamtmasse (tzGm) ausschlaggebend. Diese Angabe, vom Hersteller festgelegt, liegt oft über der bisherigen Grenze und betrifft somit eine größere Anzahl von Fahrzeugen.

Welche Wohnmobile sind betroffen?

Wohnmobilfahrer, die ihre Fahrzeuge auf 3,5 Tonnen “abgelastet” hatten, indem sie das höchstzulässige Gesamtgewicht freiwillig reduziert hatten, sind nun ebenfalls betroffen. Diese Fahrzeuge, die bisher mit Vignette unterwegs waren, unterliegen nun der höheren, fahrleistungsabhängigen Maut und benötigen eine GO-Box.

Die Neuregelung im Überblick:

  • Fahrzeuge über 3,5 Tonnen tzGm (vorher 3,5 t zGG) benötigen ab sofort eine GO-Box.
  • Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen tzGm müssen weiterhin eine Vignette haben oder Streckenmaut zahlen.
  • Fahrzeuge mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse bis inklusive 3,5 Tonnen bleiben von Änderungen unberührt und unterliegen weiterhin der Vignettenpflicht.

Übergangsfrist für bestehende Wohnmobile

Für bestimmte Wohnmobile gibt es eine Übergangsfrist bis zum 1. Dezember 2023. Fahrzeuge, die vor diesem Datum zugelassen wurden und eine tzGm von mehr als 3,5 Tonnen haben, sind vorerst von der fahrleistungsabhängigen Maut ausgenommen. Diese Fahrzeuge benötigen weiterhin Vignette und Streckenmaut. Die Übergangsfrist erstreckt sich bis zum 31. Januar 2029.

Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 Tonnen, die nach dem 1. Dezember 2023 erstmalig zugelassen werden, müssen ab dem 1. Januar 2024 die fahrleistungsabhängige Maut entrichten und eine GO-Box verwenden.

Ab dem 1. Februar 2029 sind schließlich alle Fahrzeuge mit einer tzGm von mehr als 3,5 Tonnen verpflichtet, die GO-Box zu nutzen.

Insgesamt bedeuten diese Mautänderungen in Österreich für Wohnmobilbesitzer eine Anpassung ihrer Reisekosten und die Auseinandersetzung mit den neuen Regelungen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

  • 16. Dezember 2023